Suse SLED 12: Sinn oder Unsinn von Kostenpflichtigen Linux Distributionen

Heute habe ich gelesen das Enterprise Linux SLED 12 helfen soll, Linux Desktops auf Unternehmens PC’s zu bringen. Alleine schon bei dem Gedanken daran kräuseln sich mir leicht die Nackenhaare. Ich denke nämlich das jedes Unternehmen, welches Linux im Einsatz hat, auch Leute beschäftigt, die sich damit hervorragend auskennen. Und selbst wenn sich die Leute nicht auskennen, welche Linux auf ihren Rechnern installiert haben, gibt es in der Regel dann jedoch Linux Administratoren die dies tun und in diesem Fall dann auch die Linux Rechner aufsetzen und verwalten.

Ich für meinen Teil habe bei einer größeren Zeitung gearbeitet, wo auch für die Webauftritte Linux auf einigen der Rechner im Einsatz war. Zum einen hatten die Leute, auf deren Rechnern sehr viel Ahnung von Linux und zum anderen da natürlich die IT Zentral verwaltet wurde, gab es auch Linux Admins, welche dann für das Aufsetzen und Konfigurieren der Clients zuständig waren.

Natürlich spielt in immer mehr Firmen auch die Verschlüsslung der mobilen Clients eine Rolle und da Linux dies auch hergibt, wurden sämtliche Notebooks auf denen Linux installiert war auch entsprechend verschlüsselt.

Da es sehr viele gute Distributionen gibt, frage ich mich natürlich, warum ich mir Support von Suse einkaufen sollte, wenn ich als Firma Leute dafür bezahle meine Linux Landschaft zu administrieren?

Ich für meinen Teil hatte mir 2x den „Spaß“ gegönnt mir die Kostenpflichtige Version von Suse zu kaufen war glaub ich damals die Version 6. Seinerzeit gab es dann 90 Tage Installationssupport (welchen man quasi einkaufte und nicht das Betriebssystem) der Haken bei der Sache war nur als ich angerufen hatte weil sich bei der Installation ein paar Probleme auftaten die ich nicht selber lösen konnte, das mir der Support sagte „Sorry, dies ist leider nicht vom Installations Support abgedeckt, da müssen sie extra Support einkaufen!“ Somit war es für mich aus meiner Sicht nur eine Möglichkeit für Suse Geld zu drucken. Weil es kaum Probleme gab die vermutlich in den „Installationssupport gehörten“ sondern immer den erweiterten Support betrafen, der extra eingekauft werden musste.

Hinzu kommt dann noch die Frage, warum ich mir ein Linux System einkaufen sollte, welches schon beim Verkauf wieder veraltet ist. Gut wird natürlich upgedated aber wie mir scheint auch nur so wie es Suse gerne möchte. Das die Anwender dies nicht möchten, haben die ganzen LTE Versionen von diversen Distributions Anbietern gezeigt, welche auch immer mehr davon abkommen.

So ist vieles in der Suse SLED schon in die Jahre gekommen und wurde einfach nur aufgepimpt. Ich denke was die Anwender wirklich möchten is ein effizienten, sicheren Client welcher auf dem Stand der Zeit ist und nicht ein veraltetes System bei dem man für Dinge bezahlt welche man auch kostenlos haben kann. Zugegeben mit ein wenig Mehraufwand der sich dann jedoch schnell bezahlt macht.

So das waren meine 5ct zum Suse SLED. Solltet ihr anderer Meinung sein immer her damit 🙂

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